Bericht zum 15. Interoperabilitätsforum

By 15/03/2018Aktuelles

Das Veranstaltungsjahr startete für IHE Austria mit dem 15. österreichischen Interoperabilitätsforum. Diese offene Plattform zur Zusammenarbeit von e-Health Projekten wird von Austrian Standards, IHE Austria, GS1 Austria, ProRec Austria und HL7 Austria organisiert.

 

Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, von Unternehmen, Fachhochschulen, Gebietskrankenkassen, Ärztekammer und viele mehr versammelten sich am 23. Februar 2018 um sich zu den laufenden Vorhaben in Sachen Interoperabilität in Österreich auszutauschen und an aktuellen Entwicklungen mitzugestalten.

 

Diesmal konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über 13 österreichische Projekte verschaffen. In nur zweieinhalb Stunden wurde in kompakter Form Fortschrittsberichte vorgelegt, kurz bevorstehende Ziele formuliert sowie offene Fragen erörtert.

 

Das offene Gesprächsklima kommt insgesamt allen Projekten zu Gute, denn insbesondere bei Plattform- und Institutsübergreifenden Vorhaben wie der „Telegesundheitsplattform“ oder der „Telemedizinische Implantat-Nachsorge“ müssen bereits von Beginn an alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Oft ein nicht einfaches Unterfangen. Muss doch die gesamte Kommunikationskette in der Projektplanung und Umsetzung, über lange Durchlaufphasen überblickt und mitgedacht werden. Zudem treffen noch verschiedene Interessen und Erwartungshaltungen beispielsweise von Softwareherstellern über Krankenanstalten, niedergelassenen Ärzten bis hin zu Behörden und letztendlich auch Patienten aufeinander. Diese sollten im gesamten Projektablauf berücksichtigt und Interessen immer wieder abgeglichen werden.

 

Die Auseinandersetzung und Vorgehensweise eines Projektes kann auch wertvolle Hilfestellungen für neue Projektvorhaben liefern, sodass sich die Teilnahme am Interoperabilitätsforum insgesamt für jeden Teilnehmer bezahlt macht. Als Teilnehmer und Vertreter von IHE Austria zieht Dr. Alexander Schanner, NÖ Landeskliniken-Holding, ein positives Fazit: „Es ist gut, dass es eine unabhängige Plattform zum Austausch gibt, dass sowohl Hersteller als auch Anwender, bis hin zu kreativen Köpfen aus der Wissenschaft sich miteinander unvoreingenommen und in so kompakter Weise austauschen können, sehr effizient!“

 

Hinweis: Das 16. österreichische Interoperabilitätsforum ist für 12.Juni 2018 geplant. Nähere Informationen und Anmeldung auf https://hl7.at/events/16-oesterreichisches-interoperabilitaetsforum/